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Eraclea: der Piavefluß und die la Litoranea Veneta

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Eraclea, geschichtlich seit jeher an Jesolo gebunden und von diesem in der Vergangenheit wegen Rivalitäten und territorialer treitigkeiten getrennt, ist der zweite Schwerpunkt der vorliegenden Radtouren.
Eraclea liegt am linken Piaveufer, am Unter-lauf des großen Flusses, der wenige Kilometer vom Ort entfernt in die obere Adria mündet, wo sich seine Gewässer mit denen eines warmen und seichten Meeres vermischen.
Dieser Rundkurs eröffnet dem aufmerksamen Radfahrer den Unterlauf des Piave, der über dem urbar gemachten Land und jenem Abschnitt der Litoranea Veneta (Hauptwasserstraße Venetiens), der vom Piave in Richtung Osten zur Livenza-mündung hin abzweigt, zu schweben scheint.
In der Nebensaison ist diese Gegend mit dem Duft und den Melodien des Flusses, die leise vom Meer her wehen, strahlend und einsam.

 

Streckenlauf: Torre di Fine, Revedoli, Porte del Revedoli, Marina di Eraclea, Duna Verde, Brian, Torre di Fine, Ponte La Spiga, Via Tre Gai, Revedoli, Torre di Fine
Ausgangspunkt: Torre di Fine
Streckenlänge: 26 km
Dauer: 3 h
Bemerkungen: kurze Abschnitte der Verbindungsstraßen zu den Badeorten können während der Sommermonate stark befahren sein

 

Vom kleinen Platz vor der Kirche von Torre di Fine ausgehend, biegt man sofort rechts in die Via Revedoli ein und fährt in Richtung Strand.
Man folgt der geradlinig verlaufenden und gleichnamigen Wasserstraße, die parallel zur Küste verläuft, fährt über eine Kreuzung und unter einer Brücke durch, die nach Marina dì Eraclea führt.
Die Straße verläuft jetzt zwischen dem Kanal und einer Reihe kleiner Häuser, die den Flußort Revedoli bilden. Hier hebenSchiffanlegeplätze und Geräte zum Fischfang die noch enge Beziehung zwischen Mensch und Fluß hervor.
In der Nähe der Schiffsbrücke, die die beiden Piaveufer miteinander verbindet, biegt man links in einen nicht asphaltierten Weg, der dem ersten Abschnitt des Canale Revedoli folgt.
Dann erreicht man die Stelle, an der der Kanal vom Flußbett des Piave abzweigt. Wir befinden uns in der Nähe der 'Porte' (Schleusen), wo die geschichtliche Litoranea Veneta einst in Richtung Osten weiterführte.
Die Landschaft ist interessant und faszinierend: am gegenüberliegenden Ufer befinden sich die verwahrlosten Reste der 'Porte' und das Haus des Wächters. Gegen den Fluß hin wechseln sich Schilf und große Senknetze ab, die ständig von Möwen umkreist werden.
Wieder auf der Hauptstraße, radelt man rechts weiter, fährt nach ca. einem Kilometer über die Brücke des Canale Revedoli und weiter in Richtung Marina di Eraclea, d.h. in Richtung Badestrand.
Dieser Strand ist der größte aller Strände der Oberadria und besitzt Badeanlagen, die buchstäblich im Dunkelgrün eines unendlich weiten, 80jährigen Pinienhains versinken.

 

Dann biegt man an der ersten Kreuzung links ab und fährt, die Ortschaft hinter sich lassend, in Richtung Osten weiter; oder man fährt direkt auf der Hauptstraße Via Dancalia und biegt ander Kreuzung mit Via Marin links ab.
Man fährt auf einer geradlinigen, parallel zur Küste verlaufenden Straße durch das flache und baumlose Landgut Tenuta Pasti.
Die Landschaft ist hier sehr eindrucksvoll und besteht aus sehr weitläufigen Grundstücken mit Monokulturen.
An der nächsten Abzweigung radelt man geradeaus weiter, an den Kreuzungen, diezu den touristischen Badeorten führen, vorbei und gelangt nach Valle Altanea, eine Zone, die erst Mitte der 60er Jahre trockengelegt und heute teilweise in einen grünen und welligen Golfplatz verwandelt wurde.
Im Kreisverkehr, der sich im Zentrum der Ackerlandschaft von Valle Altanea befindet, biegt man 1inks ab und erreicht in weniger als zwei Kilometern den Flußweiler Brian.
Nach der Brücke über den Canale Largon (die natürliche Fortsetzung des Revedoli) biegt man rechts ab, fährt an einer kleinen Siedlung vorbei und erreicht die Porte di Brian, eine riesige Schleuse, die den Rückfluss des Meerwassers in die Entwässerungskanäle verhindern soll.
Nachdem man die malerische Landschaft der Flußkreuzung bewundert hat, fährt man auf der Straße, die den Canale Largon säumt, in Richtung Torre di Fine.


Für denjenigen, der ein Mountainbike hat, empfehlen wir auf dem schönen Dammpfad am linken Ufer des Canale Revedoli, auf der Karte mit grün eingezeichnet, nach Torre di Fine zurückzufahren.

Das folgende Wegstück ist von besonderer Schönheit. Dort wechseln sichObstgärten, Bauernhäuser, große landwirtschaftliche Betriebe (Gaggia und Pasti) und Villen aus der Zeit der Urbarmachung stammend und von Bäumen und sogar Reisfeldern - die einzigen im Gebiet zwischen Piave und Livenza - umgeben, ab.

Am Ortseingang von Torre di Fine befindet sich ein imposantes Pumpwerk und Verbindungskanäle, die unvorsichtigerweise vor einigen Jahren zugeschüttet wurden. Sie sind Zeugen der aktuellen Geschichte dieses Gebietes. In Torre di Fine biegt man rechts ab (Via Tommaseo) und fährt an einem Entwässerungskanal entlang in Richtung Norden.

Dann erreicht man die Brücke des Landgutes Tenuta La Spiga und nach ca. 700 Metern auf der Gemeindestraße biegt man links in die geradlinig verlaufende Via Tre Cai ein. Die Fahrt führt jetzt durch ein trockengeegtes Gebiet, das nach den traditionellen Regeln der Halbpacht in Landgüter aufgeteilt wurde.

Große Bauernhäuser, die zum Teil umgebaut wurden, liegen verstreut in einer grünen und regelmäBigen Ackerlandschaft. Schließlich gelangt man zur neuen Verkehrsader, die den Gemeindehauptort mit der Küste verbindet.

 

Dort fährt man geradeaus weiter bis zum Flußdamm des Piave und biegt links ab.
Die Radtour istsomit so gut wie beendet. An der Kreuzung von Revedoli biegtman links ab und nach ca. einem Kilometer erreicht man wieder den Ort Torre di Fine.

Für die anspruchsvolleren Radfahrer empfehlen wir, die Lagune del Mort zu besichtigen. Man kann sie sehr leicht von Torre di Fine aus erreichen, indem man dem linken Revedoliufer folgt (siehe grüne Linie).Nach dem Wächterhaus, das wir linkerhand hinter uns lassen, radeln wir rücksichtsvoll auf einem von Fischern benutzten Pfad zu der Stelle, wo sich der Piave öffnet und mit dem Meer vereinigt.

Wenn man Lust hat, stellt man das Fahrrad ab und geht ein Stück zu Fuß weiter.
Die Landschaft der Lagune ist hier noch naturbelassen und gerade wegen ihrer Trostlosigkeit und Verlassenheit sehr reizvoll.

 

Crediti e Bibliografia (de): Alle auf dieser Seite veröffentlichten (Texte) wurden mit gütiger Genehmigung des Verlegers dem Führer JESOLO ERACLEA...in bici tra bonifiche e laguna' - Michele Zanetti Verfasser - entnommen, aus der Führer-Sammlung PEDALAFACILE, des ACHAB snc Verlags von Mogno Michele & C., via E. Ferrari, 15 30037 - Scorzè - VE
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