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Geschichte

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Zur Geschichte

 

Einige Historiker behaupten zwar, es stamme aus frühvenetischer leit, aber wahrscheinlicher liegen die Ursprünge eher in der Römerzeit.
Meolo unterstand Altino und lag an der via Annia, dem großen Haupt-verkehrsweg zwischen Altino und Aquileia.

Der heutige Stadtkern geht wahrscheinlich auf das IX. Jahrhundert zurück, als die Schlösser Medadis und Meolo gegründet wurden und die Patriarchen von Aquileia davon Besitz ergriffen.

Ezzelino da Romano hatte Meolo übernommen, aber nach dem Tod des Tyrannen wurde es von der Gemeinde Treviso beschlagnahmt und die Patriarchen von Aquileia waren gezwungen, ihre Herrschaft über dieses Gebiet aufzugeben.

Verheerende Verwüstungen entstanden durch die Eroberungskämpfe um die Stadt von Seiten der Da Camino, der Dalla Scala, der Venezianer und der Carrara.

Brände und Beutezüge durch Soldaten des Kaisers Sigismund im Krieg gegen Venedig führten im Jahr 1411 zu seiner fast völligen Zerstörung.
Erst als die Marca Trevigiana endgültig an Venedig fiel, im 15.Jahrhundert, kam es zu einem deutlichen Aufschwung.

Die Nähe der Serenissima, problemlos auf dem Wasserweg erreichbar, führte dazu, daß die venezianischen Adelsfamilien mit Vorliebe in Meolo Land erwarben, um dort ihre Ferienvillen zu errichten: Collalto, Foscarini, Gritti, Malipiero, Manin, Mocenigo, Moro, Pisani, Corner, Priuli, Cappello.

Die Flußschiffahrt verlor langsam ihre Bedeutung, und mit dem Fall Venedigs ging es auch mit Meolo bergab, wobei die 'venezianische Periode' die einschneidendste Zeit für den Ort gewesen war.