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Route von Noventa di Piave. Spuren Vergangener Zeiten

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Der Grund und Boden wurde fast völlig von venezianischen Adelsfamilien aufgekauft, die dann hier ihre Patriziervillen bauten.
Der fruchtbare Boden, diese herrliche Landschaft und die gute Schiffsverbindung nach Venedig waren dabei ausschlaggebend.
Nach der Niederlage von Caporetto war Noventa leider nur noch ein Trümmerhaufen.
Die Noventaner bauten die Stadt in kürzester Zeit wieder auf, trotz ihrer Lage so nah am Fluß, trotz der schwierigen Zeiten durch Einstellung der Schiffahrt und der Kiesförderung aus dem Flußbett.

Obgleich der Lauf der Geschichte und der Krieg Noventa verwüstet zurückgelassen hatten, ist es eine blühende Stadt gelieben, wo neben dem Modernen die Spuren der Vergangenheit erhalten geblieben sind.
Eine der prächtigen venezianischen Patriziervillen ist die Villa Bortolussi aus dem XVIII.Jhdt. mit einer noblen, geradlinigen Fassade.

Besonders sehenswert ist die Villa Ca' Zorzi aus dem 19.Jhdt.. Heim des berühmten Dichters und Schriftstellers Giacomo Ca' Zorzi, Pseudonym Giacomo Noventa, nach seinem Geburtsort. Er starb in Mailand, wo er gelebt hatte, und von den Kritikern wegen seiner Originalität und seiner italienischen, venetischen Ursprünglichkeit geschätzt wurde.
Von der zerstörten San Mauro Kirche sind eine schöne Marmorstatue der Jungfrau von Giovan Battista Marchiori (1696-1776) aus dem 18.Jhdt. und zwei weitere, beachtliche Kunstwerke erhalten: die Ikone der Madonna und das kostbare Kreuz auf dem Stab.
Unklar ist der Ursprung des Kreuzes, entweder von Bellini oder aus dem Orient.
Da der Stil zwischen gotisch und venetisch-byzantinisch zu definieren ist, muß das Kreuz aus der Zeit zwischen dem XII. und XIII.Jhdt. stammen.
Dieses unbestrittene Meisterstück der Goldschmiedekunst gehört zu den kostbarsten Kunstschätzen Venetiens.

 

Da der Stil zwischen gotisch und venetisch-byzantinisch zu definieren ist, muß das Kreuz aus der Zeit zwischen dem XII. und XIII.Jhdt. stammen.
Dieses unbestrittene Meisterstück der Goldschmiedekunst gehört zu den kostbarsten Kunstschätzen Venetiens.

Aufbewahrt werden dieses und andere Kunstwerke heute in der Pfarrkirche; schöner, hoher, schmaler Turm.
Wie bereits erwähnt sind auch kostbare Fußbodenmosaike gefunden worden, mit Freskenresten, die hoffentlich bald in einem kleinen Museum untergebracht werden. In Romanziol muß man unbedingt die Villa Da Mula besichtigen, in deren Oratorium sich ein interessanter Heiliger Antonius befindet.
Zuerst nahm man an, er sei von Giovan Battista Mosca, aber er muß wohl von einem Bildhauer aus Venetien stammen, Ende des 17.Jhds.

Auch im Oratorium von Ca' Memo ist eine interessante Gipsgruppe zu sehen, mit der Jungfrau und dem Heiligen Johannes am Fuß des Kreuzes aus dem 18.Jhdt. Es ist bedauernswert, welch Kulturund Kunstgut in Noventa verlorengegangen ist, aber dennoch lohnt der Ort einen Besuch.

Die reiche Vergangenheit ist auch In der Gegenwart stets zu spüren.

 

Crediti e Bibliografia (de): Text extracted from the brochure 'Itinerari della Provincia di Venezia' - 'Turismo Veneto' Edition

Tappe dell'itinerario (de)